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Teleskop

Pfeifen im Walde

    Die SPD mag mit ihrem vermeintlichen Heilsbringer Martin Schulz noch so viele Konzepte vorlegen und therapeutische Jubelparteitage abhalten, es erinnert doch nur  an das berühmte Pfeifen im Walde. Bei der anstehenden Bundestagswahl wird die SPD wohl  ein verheerendes Ergebnis einfahren. Anderes  hat sie nach den letzten 30 Jahren, in denen sie ihre ehrwürdige historische Rolle  als

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Kaleidoskop

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Rangordnung der „Eliten“

Angela Merkel probt eine Begegnung mit deutschen Wirtschaftsführern

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Gegendarstellung

Entgegen einer in dieser Zeitschrift nie aufgestellten Behauptung ist der im Jahr 1942 verstorbene Eduard Pümpel nicht Erfinder des gleichnamigen, sinnreichen Gegenstands, der ungeteilten Freude jeder Hausfrau.  Richtig ist vielmehr das Gegenteil.

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…und anderes Führungspersonal

Der wuchernde Kapitalismus verengt zunehmend den  Raum für verantwortliches, grünes Denken und Handeln, und Angela Merkel hat sich geschickt scheinbar grüner Themen angenommen. Auch das Streben vieler Grüner nach Ämtern und Töpfen in Koalitionen der „Mitte“ und die dauernden internen Streitereien zersetzen den Erfolg.  Dazu kommt der törichte Verzicht auf  Jürgen Trittin und Robert Habeck auf der Führungsebene im Bund.

Mikroskop

Das leidige Peter-Prinzip

Frank-Walter Steinmeier ist ein sympathischer, anständiger  und tüchtiger  Zeitgenosse, ein Solitär im politischen Geschäft. Er hat –  insbesondere als Außenminister – viel für Deutschland geleistet. Als Bundespräsident aber  ist   er  sichtlich   auf dem „level of incompetence“ angekommen und fällt vor allem dadurch auf, dass er nicht auffällt. Im Bundestagswahlkampf wird Steinmeier  für die SPD daher  kaum hilfreich sein, die begnadete Taktikerin

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Wahres vom Enkel

„Egoismus führt zur Gier, Gier zur Ausbeutung. Wir schauen auf andere herab, wir verschwenden Ressourcen…… Verschwendung ist eine Form von Gewalt gegen Leute, die nichts besitzen.“ Arun Gandhi (Enkel von „Mahatma“ Gandhi)

Westliche Wahlergebnisse

Hannelore Kraft hat in NRW einiges von Wert angestoßen, sich aber schlecht verkauft. Es war ein kapitaler Fehler, an dem ebenso glücklosen wie selbstgerechten Ralf Jäger festzuhalten. Und der Schulz-Effekt, der seit jeher nur aus heißer Luft bestand (siehe unsere Karikatur  schon vom 11. Februar und  „Big Wuersel“ unten vom 04. März),  half ebenso wenig wie in Schleswig-Holstein.  Das konnte

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Nördliche Wahlergebnisse

Die „Bunte“ ist ein schwarzes Loch, in das schon Rudolf Scharping gefallen ist.  Zum Glück gibt es derzeit eine vakante Führungsposition beim Bund der Dreiradfahrer (BdDF). Das dritte Rad mag Torsten Albig als Stützrad dienen, bis er erwachsen ist. Und: Werden die  Grünen  nach Jamaika reisen? Es  wäre der Anfang vom grünen Ende auch in Schleswig-Holstein.

Boskop

Riding High

Als „Goldener Herbst des Lebens“ gilt gemeinhin die Zeit, in welcher der homo sapiens sein Dasein frei von Arbeits- und Erziehungspflichten in vollen Zügen genießt, indem  er sich Kontemplativem widmet, die Welt bereist und/oder anderes unternimmt, das ihm Freude macht. Diese Lebensphase ist Gegenstand erheblicher Vorfreude insbesondere solcher Zeitgenossen, denen ihre dem Gelderwerb dienenden Aktivitäten –

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Joachim Ringelnatz (1883-1934)

lebte ein kurzes, aber äußerst kreatives Leben nach dem Motto: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ Hier eines seiner unsterblichen kleinen Gedichte: Die Ameisen. In Hamburg lebten zwei Ameisen, Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee Da taten ihnen die Beine weh, Und da verzichteten sie weise

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Herrlich

Das Metropoltheater in Freimann (München)  hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 unter der Leitung von Jochen Schölch zu einem Juwel der Münchner Theaterszene entwickelt und wurde nicht zufällig in den Jahren 2015 und 2016 als bestes Off-Theater im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Der Weg der Theaterfans in die Floriansmühlstraße wird denn auch regelmäßig belohnt. So auch am 

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Saftig

Shakespeares spätes, zu den Romanzen gezähltes Stück „Der Sturm“ ist inhaltlich dürftig, partiell wirr und endet eher unvermittelt. All dies entspricht  der Absicht Shakespeares, die Schauspielerei und generell den Menschen und sein Tun als bloßen Schall und Rauch zu entlarven.  Mit Hilfe eines beeindruckend wilden, hölzernen Bühnenbildes und fast ausnahmslos exzellenter Mimen gelingt  Christian Stückl  im Münchner Volkstheater  eine

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